Berichte von 08/2013

♥ momentos ♥

27Aug2013

 

 


Excursión al pacifico – Día 5

26Aug2013

Leider ist der wunderbare Ausflug nun schon zu Ende und das alltägliche Leben in Costa Rica geht weiter, wobei ich mich ja keinesfalls über Stress oder Überanstrengung bescheren kann ;)

Den Morgen dürfen wir zumindest noch genießen und während meine Klassenkameraden in Atenas schon in der Schule sitzen, kann ich bin 9:00 Uhr ausschlafen. In aller Ruhe frühstücken wir nochmal zusammen in einem Café, nicht weit entfernt von der Unterkunft, und schon steht das einheimische ‚gallo pinto‘ wieder vor meiner Nase – Ich muss schmunzeln als es mir aufgetischt wird und heiße somit meine alten Gewohnheiten willkommen zurück :)

Bis 13:00 Uhr fahren wir dann mit einigen Buslinien in der Hauptstadt herum, um uns nach und nach an verschiedenen Stationen voneinander zu verabschieden. Meine Freundin aus Atenas und ich sind die Letzten – war ja klar :D

Übermüdet steigen wir also in den Bus, der uns nach Hause fährt und ich verbringe den restlichen Tag mit skypen, Tagebuch schreiben, ‚empanadas de plátanos‘ zu kochen und für einen Sprung bei der Tita (Oma) vorbeizuschauen…

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Wenn ich bisher  Eines von den Ticos gelernt hab, ist es sich nicht zu sehr in das Leben zu stressen, es lieber zu genießen und stets mit einem Lächeln und purem Optimismus nach vorne zu schauen, denn für den eigenen Zustand sind meistens nicht die Einflüsse der Umwelt verantwortlich. Es hängt an dir, wie du deinen Tag angehst und was du daraus machst. Zwinkernd

pura vida mae!

Excursión al pacifico – Día 4

25Aug2013

playa blanca

Um 6:00 Uhr wecken mich die Sonnenstrahlen, die durch das offene Fenster scheinen. Da steht man doch gerne auf, wenn man weiß wie sehr man den Tag ausnutzen kann! Also versuche ich diese in mir sprudelnde Energie auch an meine beiden Zimmergenossinnen weiterzugeben, die nur mit Kissen nach mir werfen und weitere 30 Minuten, bis der Wecker endlich klingelt, dösen. Bis dahin bin ich zumindest schon fertig und packe in der Zeit, bis die anderen startklar sind, meine Sachen. So kann ich den Mädels ein bisschen unter die Arme greifen und wir schaffen es tatsächlich pünktlich um 7:30 Uhr am Restaurant anzukommen. :) Jetzt aber Schluss mit der Hetzerei, denn diese Delikatessen müssen schließlich genossen werden! Anschließend geht’s auf zum Strand, wo wir uns ein Surfboard mieten und zwei junge Männer uns netterweise ein bisschen die Basics ihrer Sportart beibringen. Ich schaffe es aber trotzdem nicht auch nur eine Welle ohne "Wasserfall" zu überstehen. Was soll’s – Spaß gemacht hat es trotzdem. ;) Gegen 12:00 Uhr gehen wir dann ein allerletztes Mal in unserem geliebten Restaurant „Carabelas“ speisen und schlichten nochmals richtig hinein. :D

desayuno  almuerzo  almuerzo  postre postre

 Direkt danach fahren wir nun zum Apartment zurück, richten uns für die Rückreise und werden um 14:30 Uhr von einem etwas größeren Gefährt, das dem Mix aus einem offenem Bus und einem Lock-Wagon aus Freizeitparks ähnelt, zusammen mit den anderen Teilnehmern abgeholt und zur  Rezeption gebracht. Dort wartet bereits schon María, unsere Betreuerin, und zählt durch ob wir vollständig sind. Auf der Heimfahrt legen wir einen 3 stündigen Zwischenstopp am Herradura Beach, einem Surf- und Touristenmagneten ein bevor wir zurück zur Herberge in San José kehren.

playa herradura

playa herradura

Excursión al pacifico – Día 3

24Aug2013

Da es unser zweiter und letzter kompletter Tag in Punta Leona ist, beschließen wir schon um 6:30 Uhr aufzustehen, um das Taxi, das für 7:30 Uhr ans Restaurant bestellt ist, nicht warten zu lassen. Da das Gebiet in dem wir uns aufhalten so groß ist, transportieren hier kostenlos Angestellte des Hotels, auf Anfrage, ihre Kunden zu den gewünschten Orten. Für den Aufenthalt im Club haben wir sogar unseren persönlichen Chauffeur, Paólo, der von 6:00 – 22:00 Uhr für uns immer erreichbar ist und innerhalb von 10 Minuten zu Stelle steht - Fühlt sich richtig „fame“ an HEHE. Lachend

Nachts, müssen wir halt immer ca. 10 Minuten zu Fuß laufen, was in einer riesen Gruppe und bei Starkregen zu einer regelrechten „Gaudi“ führt und mit als Highlight der ganzen Exkursion gilt. Lachend

desayuno

desayuno

Um 8:00 Uhr beginnen wir also zu frühstücken und enden erst nach gut einer Stunde, da das Büffet einfach ‚sobresaliente‘ ist und man erst aufhört, wenn man nicht mehr kann. Außerdem unterhalten mich die Affen und Ameisenbären, die ununterbrochen versuchen essen zu stibitzen, so sehr, dass ich ich die Zeit schnell vergesse.

oso hormiguero

monos

 

Gleich anschließend fahren wir zum Club, holen uns frische Strandtücher, informieren uns über die heutigen Freizeitaktionen, machen einen Zwischenstopp im Schmetterlingsgarten und verbringen den gesamten Vormittag am Meer. Um 11:30 Uhr müssen wir dann zurück zur Rezeption, um rechtzeitig zum Banana-Boat-Fahren am dementsprechenden Treffpunkt zu sein. Es macht einfach riesen Spaß über die Wellen der Pazifikküste zu reiten und gelegentlich in einer scharfen Kurve ins Wasser zu fallen. Das viele Salz, das in meine Augen spritzt, interessiert mich wenig und ich ignoriere das, bis das Boot wieder zum Stehen kommt und ich Land unter meinen Füßen spüre, da ich einfach viel zu begeistert bin, um mir darum Gedanken zu machen. Nach einer kurzen Regeneration im Pool, speisen wir also noch einmal im Restaurant, obwohl wir eigentlich noch ziemlich gesättigt vom Frühstück sind. Es hindert uns jedoch nicht von wiederholten !!fünf Gängen!!, denn wir sind ja schließlich im Urlaub. Zwinkernd

almuerzo postre

Caro und Sofia, meine zwei engsten Freundinnen hier, haben sich einen leichten Sonnenstich geholt und da ich die letzten zwei Tage auch enorm viel Sonne abbekommen habe, begleite ich sie für zwei Stunden in unser Apartment, wo wir uns selbstgemachte Quarkmasken auftragen und unter der Klimaanlage entspannen. Vor dem Abendessen raffen wir uns dann wieder auf und siegen mit Hilfe einiger Fußballern, die hier Trainingslager haben, ein Volleyballduell mit 20 : 16 gegen eine Gruppe von Engländern. Um 8:00 Uhr essen wir dann nochmals übermäßig satt und setzen uns zur Verdauung für eine Stunde ans Meer.

  cáncer - der kleine Freund hat uns ganz schön überrascht, als er da auf einmal auf unserem Weg aufkreuzte ;)

Den letzten Abend in Punta Leona, verbringen alle Auslandssmesterstudenten zusammen an der Strandbar, mit guter Musik, einer Karaoke-Einlage der Betreuerin und viel guter Laune. Lächelnd

Excursión al pacífico – Día 2

23Aug2013

Bereits um 5:30 Uhr verlassen wir San José, um den Tag möglichst ausnutzen zu können, denn die Fahrt bis zu unserem Ziel dauert immerhin 4 Stunden. Gegen 7:30 Uhr finden wir uns in einem Restaurant, das auf der Strecke liegt, für das Frühstück ein. Es ist eine ganz einfache Gaststätte, und da es für die Ticos schon Grundstein jeder Mahlzeit, wie für uns Brot und Wasser, ist, befindet sich auf meinem Teller ‚gallo pinto‘ und als Beilage ‚maduro‘ (gekochte Plátanos in Dulce), was aber keinesfalls schlecht zu bewerten ist. ;) Einen zweiten Stopp legen wir an der Alligatorenbrücke ein, wessen Spektakel der Name ja schon beschreibt.

'puente de caimanes'

Um 9:30 Uhr kommen wir dann schließlich im ‚Hotel & Club Punta Leona‘ an, wo wir aus dem Staunen nicht mehr hinauskommen! Wir hatten uns eher eine einfache Unterkunft vorgestellt, die zum Übernachten ausreicht. Anstatt dessen treffen wir auf ein riesen Territorium, wie eine eingezäunte Stadt mit zwei Stränden, drei Restaurants, einem Supermarkt, einer Hotelanlage mit drei Pools, einem Minigolfplatz, einem Schmetterlingsgarten, vier Bars, einem Sportplatz inklusive Volleyballfeld, großen Zimmern und Apartments. Ich teile mir mit fünf anderen Mädels eine Wohnung, bestehend aus zwei Schlafzimmern und zugehörigen Bädern, begehbaren Kleiderschränken, einem Balkon, Wohnzimmerausstattung mit Fernseher und WIFI-Gerät, Esstisch und einer eingebauten Küche, die wir nicht benötigen, da wir All-inklusive haben und uns dreimal am Tag in einem Restaurant mit köstlichem Buffet und während des Tages mit Drinks der Bars bedienen können ;) Den ganzen Tag verbringe ich mit Einigen der Gruppe am Strand und da fällt mir ein, ich habe ganz vergessen, wie schön es ist am Meer zu sein. Das ist bei mir total in Vergessenheit geraten, da meine letzten Urlaube aus Sightseeing,  Länderkennenlernen, Zeltlager oder Skifahren bestanden und ich das jetzt wirklich genieße. Überrascht werde ich auch von unterschiedlichsten Tierarten, die ich bisher nur im Fernsehen gesehen habe.

'mapa de Punta Leona' Punta Leona 'pool'  'bufé' Playa Blanca

Um 18:00 Uhr gibt es dann Abendessen, wobei ich beschließe, die kommenden Tage auf Reis, Bohnen und Tortillas zu verzichten, da ich in der Gastfamilie nicht allzu oft die Möglichkeit dazu habe.  Trotzdem fällt die Mahlzeit mit fünf Gängen sehr reichhaltig aus und ich fühle mich dementsprechend gesättigt. ;)

'cena' 'cena' 'cena' 'postre' 'maduro''granizado'

Nachts findet dann eine Poolparty statt, auf der ich auch viele Bekanntschaften mit Kanadiern, Engländern, Chilenen und Franzosen mache, die hier ihre Ferien verbringen. Als wir am Apartment ankommen, falle ich sofort in mein Bett und schlafe wie ein Engel – langer Tag heute… ;)

'iguana'

'hormigas gigantes'

Excursión al pacífico – Día 1

22Aug2013

Hallo zusammen, ich werde im Folgenden 5 vergangene Tage etwas genauer widerspiegeln.

Ich habe nämlich über meine Organisation, Ave Costa Rica, einen Trip zum Pazifik gemacht, mit einem beginnenden und endenden Tag, inklusive Übernachtung in einer gemütlichen Jugendherberge in San José.

Unter den Teilnehmern befinden sich Auslandssemester-Studenten aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark und Norwegen, weshalb wir auch während der gesamten Reise auf Englisch kommunizieren.  Insgesamt sind wir ca. 30 Jugendliche, die ich während der Reise besser kennen lerne,  viele Informationen und Erfahrungen austausche und vor allem schöne Momente mit ihnen erlebe.

San José

Am ersten Tag meines Erlebnisses stehe ich bereits um 7:00 Uhr an der Bushaltestelle, um gegen 8:30 Uhr in der Hauptstadt, wo meine Betreuerin mich abholt, rechtzeitig anzukommen. Nach und nach sammeln wir also alle Schüler von den jeweiligen Ankunftsorten, querbeet in San José verteilt, ein und da ich zu einer der Ersten gehöre, kutschiere ich drei Stunden im Bus herum, wobei das ja im Prinzip wie eine mobile Stadtführung ist und ich viel neues entdecken kann. Das große Wiedersehen mit meinen zwei Mitreisenden im Flugzeug, von New York nach Alajuela , bringt viel zu erzählen und so ist es wirklich nicht schwer, sich die Zeit zu vertreiben. ;) Um 12:00 Uhr besichtigen wir ein Kunstmuseum in einem Vorort, wo man wirklich auf die kreativsten Werke trifft. Im Anschluss befindet sich ein Hygienemuseum, das wir aber nur kurz betreten, da unser Bus uns innerhalb der nächsten halben Stunde zu einer Halle mit verschiedenen Restaurants fährt, um eine Mahlzeit einzunehmen. Anschließend haben wir drei Stunden Zeit, uns in der Shoppingmall „multi plaza“ aufzuhalten. Die Hälfte dieser Zeitspanne verbringe ich allerdings damit, verzweifelt mit meiner Tutorin von einer Bank zur Anderen zu laufen, um meinen Reisescheck einlösen zu können, was nach fünf Anläufen dann endlich klappt. Um 18:00 Uhr finden wir uns wieder zusammen und fahren in ein Theater, wo wir eine, in einer Komödie dargestellte, costaricanische Liebesgeschichte anschauen. Zu begeistern sind die Ticos offensichtlich leicht, denn so extrem lustig, wie Diese sich kugeln vor Lachen, empfand das keiner der Gruppe, außer der Betreuerin und den sechs Familienmitgliedern, also Schwester, Mutter, Bruder und drei ihrer Nichten, die sie zu der Exkursion mitnahm, natürlich. Danach begeben wir uns in die Zimmer unserer Unterkunft. Vom Schlaf bekommen wir nicht viel ab, da wir die Zeit zusammen einfach voll und ganz ausnutzen – dafür verläuft die Fahrt zum Hotel an unserem Urlaubsort, am Folgetag, umso ruhiger… ;)

Ein guter Start in den Tag ;) Kunstmuseum Kunstmuseum Kunstmuseum 

Kunstmuseum

 

Tage wie Diese

18Aug2013

ENDLICH! Ich könnte Luftsprünge machen, als ich erfahre, dass mich meine Klassenkameradin, Nicole, mit in ihre Tanzschule“ Iluminarte“, in San José, nimmt. Erstens fühle ich mich wirklich geehrt, überhaupt die Möglichkeit zu haben, eine Tänzerin auf professionellem Niveau begleiten zu dürfen, und zweitens bin ich einfach nur heidenfroh, endlich nach drei Wochen meiner großen Leidenschaft nachzukommen.

Um 8:30 machen wir uns also auf den Weg, denn es dauert immerhin fast eine Stunde, um an unser Ziel zu gelangen. Den ganzen Vormittag gibt Nicole Ballettunterricht für ‚niñas‘, wobei ich zuschaue und mein Tagebuch weiterführe und als schließlich die Direktorin auftaucht und die letzte Vormittagsklasse beendet ist, heißt es für mich volle Konzentration: Ich muss ein eigenes Stück (Light up the Sky) und eine spontan gelernte Jazzchoreografie vorzeigen, damit die Chefin mich bewerten und einstufen kann. Puh geschafft – Sie will mich zukünftig in den Hip-Hop und Jazz-Dance Klassen präsent sehen und bietet mir an, in den beiden Fächern einen Auftritt in einem Theater, Mitte November mitzutanzen, wo ich natürlich sofort zusage!!! Zur Aneignung korrekter Technik, besuche ich auch einmal die Woche zusätzlich eine Ballettstunde.:)

Klein aber fein ;)

Mittags beim Essen lerne ich gleich meinen neuen Hip-Hop-Lehrer kennen, wobei mir kurz der Atem stehen bleibt, weil ich nicht weiß wie ich bei diesem Niveau jemals mithalten soll.

Zum Glück gibt es noch Andere wie mich und ich falle zumindest nicht negativ auf. Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert und denke, ich werde hier eine Menge lernen, wovon ich in Deutschland sicher auch profitieren kann!

Nach zwei Stunden voller Konzentration und Power habe ich erst einmal Zeit mich zu entspannen und mich ein bisschen mit den anderen Mädels zu unterhalten, bis wir schließlich essen gehen und dann ab in die Kirche. Doch die Messe darf man sich nicht so wie bei uns vorstellen, nein. Hier ist das völlig anders. Der Altar ähnelt eher einer großen Bühne, wo es einen Schlagzeuger, vier Sänger, zwei E-Gitarristen und ein Pianist gibt. Da sich die Tanzschule und die Kirche auf dem selbem Territorium, abgelegen vom Zentrum der Hauptstadt, befinden, kooperieren Diese oft miteinander, und so führt eine Schülerin der Abschlussklasse einen mitreißenden Ausdruckstanz vor und macht den Gottesdienst wirklich interessant!

Nach dem Auftritt begeben wir uns dann aber in ein anderes Gebäude, wo der Jugendtreff mit rund 40 Jungs und Mädels, im Alter von 15 bis 25 Jahren, stattfindet. Hier unterhält man sich über permanent im Alltag ablaufende Handlungen, wie zum Beispiel die Relation zu den Eltern, Geschwistern und Freunden, oder es wird darüber diskutiert, wer oder was die Prioritäten im Privatleben sind und warum. Dann dreht der DJ, für ein gemütliches Beisammensein, die Musik auf und es stehen Getränke zur Verfügung, wobei sich alle nett unterhalten und tanzen. Innerhalb von zwei Stunden habe ich mir 20 neue Freunde gemacht, ohne mich überhaupt bemühen zu müssen, ein Gesprächsthema zu finden, da die Ticos so viel wissen wollen und sich immer nett und offen begegnen, das steckt an! :)

Später sind wir dann noch alle zusammen mit dem Bus zu Wendy’s gefahren, um einen Freund der Gruppe für einen einjährigen Auslandsaufenthalt in den USA zu verabschieden. Die Stimmung ist weiterhin nicht zu toppen und das Essen lässt auch nicht zu wünschen übrig, wie eben immer hier in Costa Rica.

Ich würde sagen, das war seit meiner Ankunft der Tag, der mich am meisten begeistert und mitgerissen hat. Den werde ich auch sicher nicht so schnell vergessen und ich freue mich schon auf die nächsten Samstage, während meiner Zeit hier! :)

El día de la madre

15Aug2013

Hola zusammen!

Heute ist Muttertag in Costa Rica. Dieser wird nicht wie bei uns üblich mit einer kleinen Geste als Zeichen der Aufmerksamkeit, sondern mit einem großen Feiertag, an dem die Schule ausfällt, gefeiert. Vormittags genieße ich meine Zeit noch im Freibad, da alle meiner Hausbewohner entweder arbeiten oder ausschlafen, was ich bei dem Gebrülle der !!Affen!!  hinter dem Haus leider noch immer nicht kann^^ Mittags treffen wir uns dann alle bei der Oma, um das Festessen mit Früchten als Vorspeise, Gallopinto mit Kartoffeln, Tortillas und einer Fleischsuppe als Hauptgang und  ‚tarto‘ (Reis mit gezuckerter Kondensmilch und Dulce zu einem Kuchen gebacken) als Dessert, zu speisen.

 arróz con papas y tortilla de maíz tarto

Zum Abschluss dieser Mahlzeit folgen 2 riesige Kugeln Vanilleeis in einer grünen Waffel. Nach zwei Stunden Beisammensein, wird, um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, eine aus der Konditorei hergestellte, bunt verzierte, 3-lagige Torte serviert. Mein Abendessen fällt mit Reis, Bohnen und Plátanos gebacken in Honig und Haferflocken auch nicht kalorienärmer aus, deshalb beschließe ich, Freitag einen Obsttag einzulegen, um meinem Körper erst einmal genügend Zeit zu geben, die Nahrung vom Vortag zu verdauen. Lachend

Shoppingtour

09Aug2013

Endlich bekomme ich die Möglichkeit, Atenas zu verlassen und nehme mit einer anderen Austauschschülerin, ihrem Gastbruder und zwei weiteren Freunden den Bus nach San José, um den Tag in einer riesigen Mall mit Ständen, einer Kunstausstellung, Musikauftritten und Lokalen verschiedenster Gerichte, zu verbringen. Was natürlich neben einem Crêpe-Café und Fastfood-Restaurants wie McDonalds, Burger King, Taco Bell, KFC und Wendy's, nicht fehlen darf ist eine ‚fiesta de maíz‘ bzw. ‚- pupusas‘.

Des Weiteren gibt es an Einkaufsmöglichkeiten alles mögliche vom billigen „Kramschladen“ bis hin zu den völlig überteuerten Boutiquen. Was die Ticos allerdings offensichtlich besonders bevorzugen, sind Surfshops, denn von denen gibt es 'un montón', wie man hier so schön sagt. Zwinkernd

Nicht vergessen zu erwähnen darf ich das eingebaute Autohaus und die 3D Kinowelt. Was mich allerdings am meisten begeistert, ist der Forever21-Laden, in dem ich knappe zwei Stunden meiner limitierten Zeit verbringe. Nach meiner späten Ankunft zurück in Atenas, bekomme ich gleich noch ‚tortillas de queso con plátanos‘ serviert. Also wenn die Ticos eines beherrschen, dann ist das die Esskultur. Lächelnd

Resultado: Este día fue pura vida!