Berichte von 09/2013

Exursión al Caribe – Día 5

30Sept2013

So, nun bricht auch schon wieder der letzte Tag meiner kleinen Reise an und die Koffer müssen gepackt werden. Damit bin ich aber innerhalb von 5 Minuten fertig, da ich mich um das Meiste bereits gestern Abend gekümmert habe. Egal wie sehr mich die Lässigkeit der Ticos beeinflusst – eine gewisse Ordnung brauche ich einfach in meinem Leben! :D

Da wir das Hotel schon um 10:00 Uhr verlassen und das Frühstücksbuffet zwei Stunden vorher geöffnet wird, gehe ich mit meinen Zimmergenossinnen um 6:30 Uhr das letzte Mal für eine Stunde an den Strand. Morgenstund‘ hat Gold im Mund! – Es ist ein tolles Gefühl so früh bei Sonnenschein, geschätzten 23°C Wassertemperatur und hohen Wellen richtig wach zu werden :))

Knappe zwei Stunden restliche Zeit haben wir jetzt noch, um gemütlich zu brunchen bevor es dann aufgeht.

picadillo de arróz, huevo, salchichón y pan con queso y mantequilla cereales y pizza pan dulce y budín tapa de frutas

Immer wieder legt der Bus eine Zwischenpause ein, wo wir auch unseren Speisevorrat auffüllen können. Innerhalb dieser Fahrt habe ich glaube ich so viele verschiedene Naschereien und Gebäcke probiert, wie normalerweise in ganzen zwei Wochen nicht. Bei dem Stopp in San José steige ich dann zusammen mit Sarah, einer Freundin, die in La Garita, der Stadt vor Atenas, wohnt, in den öffentlichen Bus um und kommen abends gegen 19:00 Uhr Zuhause an. Dafür müssen wir morgen nicht in die Schule, um uns ausschlafen zu können. Übermüdet sind wir nämlich alle :)

Im Großen und Ganzen war die Zeit in der Karibik PURA VIDA und ich erinnere mich gerne daran zurück, da es mit zu den Höhepunkten meines Auslandsaufenthaltes gehört !!!

Haltet die Ohren steif, ich freu mich sehr über euer andauerndes Interesse an meinem Blog :))

 

Excursión al Caribe – Día 4

29Sept2013

Ab heute gibt es Frühstücksbuffet im Hotel. Von Früchten bis Pizzagebäck ist alles dabei und natürlich findet man auch das typisch costaricanische ‚gallo pinto‘ vor. Mittlerweile gehört es schon zu meinen Lieblingsspeisen, da es echt geschickt gewürzt wird, was den Geschmack speziell macht :)

gallo pinto con salchichon y picadillo. Además café y aqua de pipa

cereales, frutas, pizza, pan con queso y mermelada y té frío

Um 10:00 Uhr mieten wir Mädels aus dem Hotelzimmer 3 Fahrräder, um die Gegend selbst zu erkunden. Den ganzen Tag nutzen wir also aus, um weiterwegliegende Orte zu besichtigen. Somit können wir uns die Zeit auch einteilen, wie wir es wollen. Es ist einfach angenehmer sich nicht nach 30 anderen Leuten richten zu müssen, sondern den Aufenthalt auch wirklich genießen zu können.

Das Wasser in der Karibik ist ein Traum: Angenehm warm, aber dennoch eine leichte Erfrischung – Genau richtig also :)

Punta Uva

Um 15:00 Uhr hätte ein Trip zu Wasserfällen und zum Lager der ‚indígenas‘ stattgefunden, von dem unser Zimmer leider keine rechtzeitige Mitteilung unserer Tutorin bekommt und wir deshalb auch nicht teilnehmen können, da wir die Anmeldung verpassen. Wirklich Schade, denn ich hätte mich wirklich sehr dafür interessiert.

Als wir um 17:00 Uhr zurückkommen richten wir uns für das Abendessen und sind pünktlich um 18 Uhr in dem selben Restaurant vom Vortag. Daran, dass die Ticos nicht so auf Zeitgenauigkeit achten muss ich mich immer noch gewöhnen. Zwei verspätete Stunden kommen dann alle Teilnehmer von dem Trip zusammen mit der Betreuerin völlig durchgenässt an, da sie der tropische Regenguss erwischt hat. Damit muss man hier aber einfach rechnen und die Mehrheit der Leute tragen bei sich auch gar keinen Regenschirm mehr, weil er manchmal fast keinen Nutzen mehr hat bei diesem Maß :D

Abends findet Poolparty im Hotel statt und da es unser letzter Abend ist, können wir unsere Unterhaltungen im Zimmer fast gar nicht beenden. Zum Schlafen haben wir ja auf der Heimfahrt genügend Zeit… ;)

 

Excursión al Caribe – Día 3

28Sept2013

Frühstück gibt es bereits um 7:00 Uhr, um pünktlich eine Stunde später aufbrechen zu können. Zum Restaurant fahren wir diesmal mit dem Bus, da wir so gleich unsere Koffer mitnehmen und vor der relativ kurzen Fahrt zum „schöneren“ Hotel nicht mehr zurück müssen. Eigentlich verstehe ich den Sinn des Wechsels gar nicht, da die vorherige Unterkunft wirklich gemütlich ist und wir nur für das enthaltene Frühstück viel mehr zahlen. Denn richtig genießen tun wir den Luxus im neuen Hotel ja nicht – wir sind ja schließlich den ganzen Tag unterwegs und wenn wir Freizeit haben schauen wir uns die Umgebung und den gleich gegenüberliegenden Strand an. Ich vermute unsere Tutorin meint es nur gut und will uns ein Holiday-Feeling ermöglichen, da sie auch immer frägt, wie wir die Auszeit von dem Alltag in Costa Rica finden.

Als kleiner Hinweis: Der ganze Ausflug findet in Limón ziemlich nahe an der Grenze zu Panamá statt.

Hotel Totem nennt sich unser jetziger Beach Resort und die Atmosphäre gefällt mir ja auch wirklich gut :)

Erst einmal ausbreiten ;)

Hier bekommt ihr einen genaueren Einblick in das Ambiente: http://www.totemhotel.com

Da wir bis abends kein Essen mehr bekommen, spaziere ich in einer Gruppe Jugendlicher zu einem 30 Minuten entfernten Supermarkt, um für die nächsten Tage gut vorzusorgen. Auf Kalorien wird bei einem solchen Ausflug gar nicht geschaut. Chips, die im Land heißgeliebten ‚galletas‘ und verschiedene Gebäckstücke finden sich in jedem Einkaufskorb wieder. Da ich ja zu den Menschen gehöre, die auch gerne mal gesündere Speisen bevorzugen und riesen Fan von den einheimischen Früchten hier bin, schließe ich mich Denjenigen an, die den Laden außerdem mit Plastikbesteck und Papaya, Banane, Apfel, oder Melone verlassen. Durchgetauscht wird alles, keine Frage ;)

Die Freizeit können wir uns bis zum Abendessen selbst verplanen und so verbringe ich den Nachmittag am Strand von Puerto Viejo. Dort mache ich auch einige Bekanntschaften mit Surfern, die uns für Anfängerklassen begeistern wollen oder einfach nur, um ein paar Worte auszutauschen. Es ist in Costa Rica normal längere, auch private Gespräche zu führen mit Menschen, die man nicht kennt. Gegrüßt wird auf jeden Fall Jeder, egal wie fremd er auch ist. Meiner Meinung nach könnten wir Deutschen uns eine dicke Scheibe von der Offenheit der Ticos abschneiden!

Puerto Viejo

Zum Abschluss des Tages besichtigen wir einen ruhigen Ort, namens Manzanillo, gleich 10 Minuten mit dem Bus entfernt. Hier meditieren angeblich morgens auch viele Leute.

Manzanillo

Anschließend begeben wir uns nach Puerto Viejo und haben Zeit die Strandstände in Puerto zu durchstöbern während wir auf unser Abendessen warten. Der Kellner tischt mir ein köstliches Gericht auf:

Mit Gemüse überbackener Fisch, Reis, Salat und Pátacones mit einem Dip aus gemahlenen Bohnen.

Abendessen

Typisch costaricanisch, reichhaltig und gut ;)

Bis ich endlich einschlafe dauert es tatsächlich noch Stunden, da die Gespräche mit meinen fünf Zimmergenossinnen so amüsant sind, dass sie irgendwie kein Ende finden :D

Excursión al Caribe – Día 2

27Sept2013

Die ganze Nacht kann ich nicht wirklich schlafen weil

  1. Der Ventilator in unserem Hotelzimmer bei jeder Umdrehung  „klack“ macht

2. Ich es nicht gewohnt bin ohne Rollo zu schlafen und das Mondlicht direkt durch das Fenster scheint

Und 3. Meine Vorfreude auf den kommenden Tag so groß ist und ich schon richtig gespannt bin, was ich die nächsten Stunden alles erleben werde ;)

Um 6:00 Uhr stehe ich also auf, denn länger kann ich wirklich nicht mehr im Bett liegen bleiben^^ Somit haben auch meine 3 Zimmergenossinnen aus Dänemark später mehr Zeit im Bad und ich bin in Costa Rica sowieso gewohnt früher aufzustehen, da meine Gastfamilie selbst am Wochenende bereits zwischen 6:00 und 7:00 Uhr frühstückt. Mittlerweile stört es mich überhaupt nicht mehr auf den überschüssigen Schönheitsschlaf zu verzichten, da der Kaffee in Costa Rica ja angeblich ‚el mejor del mundo‘ sei ;) Zum Brunchen in dem naheliegenden Hotel gehen wir zu Fuß und können uns so die Umgebung von Cahuita, wo sich das Hotel befindet, genauer ansehen :)

Blick aus dem Hotelzimmer zum Pool

Die Region Limón, in der wir uns momentan befinden gilt als die ärmste und auch gefährlichste im Land. Drogen sind hier kein Fremdwort, deshalb sucht unsere Tutorin einen Teil der Provinz aus, wo viel Tourismus herrscht und wir so relativ sicher sind. Das ist auch ein Grund, warum wir uns das direkte Zentrum von Limón leider nicht ansehen können – Es ist einfach zu riskant mit zwei Betreuerinnen für eine Gruppe von rund 30 ausländischen Jugendlichen.

Dafür besichtigen wir heute den Nationalpark Cahuita mit dem angelegenen Strand. Hier dürfen wir uns auch einzeln frei bewegen. Affen, Schlangen, Leguane, Krebse und ein Faultier sehe ich auf dem Weg zum Strand. Manchmal fühlt sich das echt irreal an :D 

Nationalpark Cahuita Nationalpark Cahuita Nationalpark Cahuita Nationalpark Cahuita Nationalpark Cahuita Nationalpark Cahuita

Den restlichen Nachmittag verbringe ich fast ausschließlich im Wasser, da es so klar und auch angenehm warm ist und ich das Feeling dort einfach am Meisten genießen kann.

Strand Cahuita Strand Cahuita

Gegen 17:00 Uhr treffen wir uns wieder am Eingang des Parks und kehren zurück zum Hotel, um uns für das Abendessen im Zentrum fertigzumachen. Zum ersten Mal in den zwei Monaten meines Auslandsaufenthaltes kann ich nun mit voller Zufriedenheit einen lang ersehnten Garnelensalat essen. Diese 4000 Colon sind es mir definitiv wert! ;)

'ensalada de camarones'

Ins Bett komme ich wiedermal ziemlich spät, da das Ambiente in der Gruppe einfach so toll ist und man sich gar nicht für auch nur ein paar Stunden Schlaf verabschieden mag… :)

(Einige der Bilder hab ich von einer Freundin geschickt bekommen, deren Fotoqualität etwas besser ist, stammen also nicht alle von mir persönlich)

 

Excursión al Caribe – Día 1

26Sept2013

Mein Wecker klingelt schon um 4:45 Uhr (!), da ich so früh den Bus nehmen muss, um bis spätestens 7:30 Uhr an der Coca-Cola-Haltestelle in San José, parat zum Abholen, stehen muss. Das dauert schließlich auch seine Zeit, da erst mal hinzugelangen ;) Den ganzen Vormittag verbringen wir damit, auf dem Polizeirevier die letzten Vorgänge für unser Visum zu erledigen, um nun endlich einen Eintrag in unserem Reisepass zu haben.

Anschließend haben wir eine Stunde Zeit in der Mall nebenan Mittag zu essen und uns im Supermarkt für die etwas längere Fahrt nach Limón auszurüsten ;) Es ist einfach so schön unter Leuten zu sein, die sich in der selben Situation befinden und man sich einfach mal austauschen kann oder feststellt, wie verschieden die unterschiedlichen Kulturen sind. Die bereits erlebten Missverständnisse aufgrund der fremden Sprache und Berichte über spezielle Erlebnisse sorgen für viel Gesprächsstoff und Bauchschmerzen vor lauter Lachen :D

Abends als wir im Hotel ankommen testen wir gleich den Pool aus und machen uns einen gemütlichen Abend mit Pizza und ‚batidos‘. Meine Neugierde bringt mich dazu das letzte Gericht der Speisekarte zu bestellen: Pizza mit Nutella und Banane. In Realität wurde mir dann Pizza mit Nougat-Nuss-Creme und Ananas geliefert und ich musste mich erst einmal an den Geschmack gewöhnen. Auch wenn Pizza in Deutschland um einiges besser ist - Schmeckt ganz interessant und sorgt bei den Anderen für so viel Aufmerksamkeit, dass ich ¾ meiner Bestellung gegen Käse-Schinken-, Hawai- und Chorizo-Pilz-Pizza eintausche :)

pizza de crema chocolate y piña

Schöner Tag! Lächelnd

 

Dies und Das ;)

23Sept2013

Heute werde ich meine letzten Wochen kurz mal zusammenfassen, um einen Einblick in mein Leben hier, abgesehen von großen Ausflügen, zu geben.

Gleich als ich von der Exkursion nach Hause komme, schlägt meine Gastschwester vor ‚pupusas de maíz con queso y frijoles‘ für das Abendessen vorzubereiten, wo ich natürlich sofort dabei bin. Pupusas gefüllt mit Käse und gemahlene Bohnen Den folgenden Mittwoch endet mein Unterricht bereits um 11:25 Uhr und ich fahre mit zu meiner Freundin Nicole nach Hause, um sich schon grobe Gedanken über das Jazz-Dance-Kostüm für den Auftritt im November zu machen Entwurf des Kostüms , einige Choreografien einzustudieren bzw. zu perfektionieren und einfach ein bisschen zu quatschen. Ich verstehe mich einfach so gut mir ihr und bin froh eine Person gefunden zu haben, die genauso tickt wie ich, die selben Interessen hat und die auch jetzt schon der Meinung ist später viel im Leben erreichen zu wollen.  Für die Ticos ist die nämlich nicht selbstverständlich: Sie sind eher gelassene, zufriedene Menschen, die sich nicht so viel um morgen kümmern, sondern eher das Heute leben. Generell fasziniert mich diese Einstellung wirklich, da man so etwas in Deutschland kaum noch findet und es auch für mich ab und zu eine Herausforderung ist entspannt zu bleiben.  Manchmal vermisse ich allerdings einfach den Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit mancher Leute etwas auf die Beine zu stellen ;)  Nico ;)

Jeden Montag und Samstag bin ich in San José in der Akademie und treffe anschließend, über die Tänzer hinaus, noch viele weitere Freunde – einfach zum Quatschen, Spaß haben, Diskutieren über wichtige Themen oder Erstellen eines Projekts für die Jugendgruppe. Auch hier bin ich voll in meinem  Element und kann meiner Kreativität z.B. bei der Dekoration für Anlässe oder der Umsetzung von Präsentationen freien Lauf lassen! Am Wochenende hat es sich eingebürgert abends als Abschluss des Treffens in die Mall „Cariari“ zu gehen, um ein gemeinsames „Festessen“ bestehend aus Gerichten von McDonalds, Burger Kind, KFC, Pizza Hut, Spoon, Taco Bell, Subway, usw. zu speisen :D 

Am Freitag, den 5.September ist offizieller Kindertag in Costa Rica  , weshalb im Liceo verschiedene Aktivitäten stattfinden und der Unterricht zur Hälfte ausfällt.Von einer Wasserbombenschlacht bis hin zu einem riesen Buffet von ‚dulce‘ ist alles geboten. Meine Gruppe ist für die Fruchtspieße verantwortlich. Fruchtspieße Ich mache mir mit meinen Klassenkammeraden einen schönen Tag, größtenteils am Volleyballfeld :)

Den Sonntag darauf verbringe ich mit meiner Gastschwester, dem Cousin, der Tante und dem Onkel in der Mall „San Pedro“ Mall San Pedro in der Hauptstadt, wo wir zum Highlight des Tages einen 3D-Kinofilm ansehen. Popcorn werden auch hier mit überbackenem Käse, Karamell oder einer anderen blau gefärbter ‚dulce‘ gegessen.

Unter der Woche treffe ich mich nach der Schule sonst mit Freunden oder besuche die Oma, wo ich oft einige Tanten oder Cousins antreffe. Das enge Verhältnis der Familie ist in Costa Rica wirklich wichtig und es gefällt mir, sich mindestens alle zwei Wochen zu versammeln, zusammen zu grillen, einen Film anzusehen oder Kaffeezutrinken. Auch die Familie von Nico lädt mich öfters zu Verwandtentreffen ein und so schaue ich mir die entscheidenden Fußballspiele CR vs. USA und CR vs. Jamaika auf der Grillparty in deren Zuhause an. Im Prinzip sind sie für mich wie eine zweite Gastfamilie. Essen und schlafen tu‘ ich ja schon regelmäßig bei ihnen und ich bin immer willkommen ;)

DER Feiertag in Costa Rica

15Sept2013

Der ‚día de la independencia‘ wird in Costa Rica als ein richtig großer Feiertag angesehen und deshalb finden bereits in der vorherigen Woche (‚semana cívica‘) Aktivitäten statt, die auf den Anlass einstimmen. In der Schule gibt es also eine Veranstaltung und die Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen engagieren sich auf die einzelnen Tage vertreilt. So kümmere ich mich mit meinen Klassenkameraden zum Beispiel um ein Kuchenbüffet, wofür wir auch frei bekommen. Alle Häuser sind bereits mit Fahnen, Girlanden und Blumenstöcken geschmückt, und in den Geschäften werden viele Sonderangebote speziell zum Feiertag ausgeschildert. Die Männer, die normalerweise mit einem Lautsprecher auf dem Auto durch das Zentrum fahren und Werbung für Obst- und Gemüseverkauf machen, weisen ebenfalls auf den 15. September hin und reduzieren ihre Preise. Als der Tag dann endlich eintrifft, gehe ich mit meiner Gastschwester, der Oma und der Tante gegen Vormittag in Richtung Park, wo schon dutzende von Atenas Einwohnern, im Spalier aufgestellt, auf die Parade warten. Jeder Verein, jede Gruppe und jede Schule des Ortes haben eine Schrittfolge einstudiert, die sie durch das ganze Zentrum präsentieren. Nach eineinhalb Stunden, als der Festzug beendet ist gehen wir dann in den Park zum Mittagessen. Hier ist es übergefüllt mit Ständen der typischen Spezialitäten von Costa Rica, Souvenirs und Glücksspielen. Auch eine Tombola findet später statt.



Costaricanischer Tanz in Tracht

Nachmittags fahre ich mit meiner Gastfamilie nach Alajuela, um einige Sachen einzukaufen und da hab ich auch gleich die Möglichkeit, die Innenstadt ein bisschen zu besichtigen. Mir persönlich gefällt es hier ja viel besser als in der Hauptstadt, da man auf ein modernes Zentrum mit viel Grün trifft und die Gebäude nicht halb aufeinander gestapelt sind.

Abends koche ich mit meiner Gastmutter und der Jenny ein 3-gängiges Menü. Es macht mir wirklich Spaß in der Küche zu stehen, da wäre ich in Deutschland vor lauter Dauerstress nicht mal auf die Idee gekommen!